Forschungs- und Laborgebäude für Lebenswissenschaften WETTBEWERB

ENGERE AUSWAHL (Platz 10 von 400 Teilnehmern)

Die Exzellenzinitiative der Humboldt-Universität soll dazu beitragen, die Hauptstadt in einen wichtigen Standort in Deutschland zu verwandeln.
Um den Wissenschaftsstandort Berlin zu stärken und seine Wettbewerbsfähigkeit international zu erhöhen und sichtbar zu machen sowie Spitzenforscher nach Berlin zu locken, ist es wichtig, das Tor zur Wissenschaft für alle zu öffnen.

Ähnlich wie die Harvard-Universität weist auch dieser Campus eine Vielzahl von aus unterschiedlichen Zeiten stammenden Solitärbauten auf.
Unser Ziel ist es, dies nicht nur zu erhalten, sondern noch stärker hervorzuheben.

Das torartige Gebäude, das die frühere Bebauung aufgreift (Bild 1), öffnet nicht nur den Campus für Wissenschaftler und Studierende, sondern es soll auch internationalen Forschern Anreiz bieten, in Berlin zu arbeiten.
Das eigenständige Gebäude vernachlässigt weder die vorhandenen Dimensionen, noch die Fluchten und Höhen der benachbarten Gebäude.

Mit seiner großzügigen, luftigen Erschließung und dem Blick auf den dahinter liegenden Park wirkt der Campus offen und einladend und das Gebäude selbstbewusst und verlockend.

Das helle verbindende Treppenhaus sowie die Wasserflächen erzeugen Reflektionen, die zum Verweilen einladen. Dunkle “Graffitiecken” existieren nicht.
Die Strukturierung des Gebäudes ermöglicht ausschließlich aussenliegende Arbeitsräume.
Der Eingangsbereich ist klar positioniert, von allen Seiten einsehbar und steht den Suchenden zur Verfügung.
Die Erschließungsflächen bieten neben Räumen für Kommunikation auch Sichtachsen auf bestehende Gebäude, wie zum Beispiel den Fernsehturm oder das Charitégebäude.

Es ist wichtig, dass Berlin mit den großen Forschungsuniversitäten der Welt mitzieht und der Wissensschaftsstandort Berlin gestärkt wird. Das hier präsentierte Gebäude versucht diesem Anspruch gerecht zu werden.

Be innovative. Be Berlin.